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 Informationen zu Gestalt und Wesen Frostheims

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Fingal Thorwinson
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BeitragThema: Informationen zu Gestalt und Wesen Frostheims   Mo Apr 23, 2012 7:46 am

Teil I - So sieht Frostheim aus

Wie ein feudales Land im Mittelalter ungefähr aussah, vermitteln unzählige Filme: Die Säulen der Erde, Kreuzritter, Königreich der Himmel. Gute Verfilmungen mit Wikingern gibt es weniger. Aus der neueren Zeit sind mir persönlich Beowulf und der 13. Krieger bekannt. Beide sind sehr schlecht in Bezug auf Historizität, sogar für Filme. Es geht zwar besser, wird aber kaum umgesetzt.

Deswegen möchte ich hier ein paar Bilder und Beschreibungen posten, wie man sich Frostheim als Wikinger/Nordmann-Land vorstellen kann.



Menschen

Nicht nur in der Geschichte, auch in Frostheim, sind die meisten Bewohner eines solchen Landes Bauern und Handwerker.

Entsprechend ist auch deren Kleidung. Einfache, robuste Hosen aus Wolle und Wildleder, oft Pluderhosen. Die Tuniken sind aus grober Wolle und reichen bis zu den Knien. Gegen die Kälte hilft ein Rechteckmantel.

Einen potenziellen Bauerncharakter findet ihr hier

Ein Fürst ist wesentlich aufwendiger gekleidet, baut aber auf einem Bauer auf. Die Stoffe bzw. die Verarbeitung und Färbung sind besser und die Kleidung ist mit Borten verziert. Beispiele hier.


Krieger sind sehr unterschiedlich. Vom einfachen Bauern bis hin zum Fürsten/Berufskrieger in schwerer Rüstung ist alles möglich. Die Mehrzahl ist aber der einfache Thrall, also der Knecht, der in den Krieg muss.
Bilder für einen reicheren Krieger findet ihr [code]hier.

Die Bewaffnung der Krieger entspricht dem Stand. Der einfache Krieger trägt meistens einen Bogen oder Speer. Ein eventueller Schild, eher unwahrscheinlich, besteht meistens aus einfachen Holzbohlen und dem Schildbuckel.
Auch eine Axt ist für den einfachen Krieger denkbar. Diese sind dann aber schlicht.
Fürsten und reiche Personen sind die einzigen Schwertträger, da diese sehr teuer sind. Dem Stand entsprechend sind diese Waffen aber auch reich verziert und nicht nur einfache Prügel. Auch der Schild ist besser gearbeitet als beim einfachen Mann. Diese Oberschicht trägt auch Äxte, Speere oder nutzt den Bogen.



Häuser und Höfe

Typisch für Wikinger waren Langhäuser. Langhaus ist aber nicht gleich Langhaus, da es diese schon seit dem Neolithikum gibt. Daher gebe ich euch mal die Seite von Wikipedia und dem Haithabu-Museum

Außerhalb von größeren Ortschaften kommen in Frostheim Höfe meist nur mit 3-5 Langhäusern vor, welche von den Feldern umgeben sind. In den Langhäusern sind auch die Ställe und Werkstätten untergebracht (Wohnstallhaus). Dies ist nicht zwangsläufig historisch, ich übernehme es aber aus archäologischen Befunden in West- und Nordeuropa der Frühzeit (0-ca. 500).



Burgen und Städte

Hier weiche ich vom historischen Hintergrund weiter ab. Inspiriert durch das Seminar "Oppidaforschung" an der Uni stelle ich mir in Frostheim befestigte Städte nach keltischem Vorbild vor. Oppida sind in dieser Definition protourbane Orte von meistens mehr als 25ha Ausmaße, geschützt durch natürliche Landschaftsformen und einer Befestigungsanlage. Sie liegen an Flüssen oder auf Hügeln (klick mich).
Diese Sonderlage ist in Frostheim nicht vorhanden. Es handelt sich hier eher um große, ummauerte Flächen, die nur teilweise besiedelt sind und teilweise auch landwirtschaftliche Flächen einbeziehen.

Die Befestigung eines Oppida sind Pfostenschlitzmauern ud der Murus Gallicus. Diese Stelle ich mir auch für Frostheim vor. Historisch wäre eigentlich dieses hier. Frostheim ist dafür aber nicht geeignet, wegen des eher geringeren Holzbestandes.



Wirkliche Burgen ohne mit einbezogener Siedlung gibt es nur eine: Trutzheim. Diese Befestigung ist so historisch wie ein Phaser, da dieser Burgtyp meines Wissens nach in keiner europäischen Kultur vorkam. Ich habe daher auch kein Bildmaterial gefunden und werde das ganze hier einmal beschreiben:
Die Burg thront über der Eisbucht und ist vom Strand/dem Anleger aus über eine lange Treppe erreichbar, die in den Fels geschlagen wurde. Die Festung selbst wurde zum Teil selbst in den Felsen geschlagen und zum Teil darauf errichtet.
Wenn ihr euch dieses Bild anseht, stellt euch vor, die Burg sei der Länge nach geteilt vor. Und natürlich mehr Berg an den Seiten und dahinter Wink

Ansonsten gibt es in den Siedlungen der Obersippen noch Motten/Hügelburgen



Schiffe

Die Schiffe der Frostheimer sind klassische Wikingerschiffe: Das Drachenschiff als Kriegsschiff und der Knorr als Transport- und Handelsschiff.



Tempel und Kultstätten

Kultplätze und Tempel lassen sich archäologisch nur schlecht nachweisen. Für ältere Epochen wurden solche Plätze als Kultstätten gedeutet, bei welchen Gebeine oder andere Artefakte scheinbar systematisch niedergelegt wurden. Für die Wikinger wurde in späteren Epochen das Menschen- bzw. Tieropfer überliefert. Zeitgenössisch gibt es nur sehr wenig. Ich habe zwar von Hainen gelesen, die Tempel umgeben, eine Beschreibung des Heiligtums liegt mir aber nicht vor.

Für Frostheim stelle ich mir vor, dass ähnlich wie Stone Henge Steinkreise als heilige Orte dienen. Allerdings handelt es sich in Frostheim um einfache Kreise und nicht um aufwändigere Strukturen wie dem Original. Auch denkbar sind Langhäuser, deren Inneres besonders verziert ist. Es finden sich aber keine Bänke mit Ausrichtung auf einen Altar. Viel mehr gibt es dann eine zentrale Feuerstelle, auf deren einen Seite ein Altar steht. Die Besucher/Gläubigen stehen rund herum und sehen so von allen Seiten her den Goden bei ihrer Arbeit zu.
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http://www.frostheim.de.vu/
Fingal Thorwinson
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BeitragThema: Re: Informationen zu Gestalt und Wesen Frostheims   Mi Aug 21, 2013 4:44 am

Geografie


Obgleich wir Nordmänner spielen, liegt Frostheim nicht im Norden. Warum dem so ist, könnt ihr gerne IT erfahren.

Das Inselreich liegt am südlichen Polarkreis und besteht aus einer großen Insel (etwa so groß wie Deutschland) und zahlreichen kleinen Inseln. Gäste werden immer zur Insel der sehenden Steine gelotst, da die Einfahrt in den frostheimer Hafen zu gefährlich ist. Auf dieser vorgelagerten Insel stehen diverse Tempel und auch zwei oder drei kleine Weiler mit Gästehäusern.

Die Hauptinsel ist nur über den Hafen betretbar. Dieser liegt aber in einer Bucht, welcher nur durch einen sehr schmalen und gefährlichen Fjord erreichbar ist.


Das die Insel im Süden liegt, war einmal OT festgelegt und für die Charaktere ist dieses faktisches Wissen. Wir überlegen aber, hier eine Änderung einzuführen....



Die Insel Frostheim ragt wie ein schwarzer Fels aus, woher auch der Spitzname „svart Klippa“ in der Muttersprache der Frostheimer stammt.
Die Küste besteht fast ausschließlich aus hohen Steilkippen, welche nicht erklommen werden können. Nur die Eisbucht bietet eine zugängliche Anlegestelle.
Dieser natürliche Hafen von über 1000m Durchmesser ist nur durch einen 100 Meter breiten Fjord erreichbar, welcher regelmäßig vom Packeis befreit werden muss.
Über der Bucht, über eine breite in den Fels gehauene Treppe erreichbar, thront die teils erbaute, teils in den Fels geschlagene Festung Trutzheim.
Auf Frostheim gibt es nur wenig nutzbare Ackerflächen, weshalb der Einwohner hauptsächlich vom Fleisch der Nutztiere und dem Fischfang leben.
Der Höchste Berg ist der Het Berg, ein aktiver Vulkan.

An seiner breitesten Stelle mit Frostheim 320km und an der längsten rund 210km.
Die große Bucht im Norden misst 45km Breite. Die schmalle Einfahrt „Stor Narr“ ist zwar zwischen 2 und 20km breit, allerdings an vielen Stellen von Felsen durchzogen, sodass maximal 3 Schiffe nebeneinander einfahren können

Im Westen der Insel befindet sich das Sturmspitzengebirge. Von ihnen aus fließt der Eisfluss in Richtung Süden durch das Gebiet der Svadensippe ins Meer.
Nördlich der Svaden haben die Danen ihr Land ohne nennenswerte Merkmale mit Ausnahme etwas fruchtbaren Landes an der Eisbucht.

Am Südende der Eisbucht wurde Trutzheim in den Fels geschlagen. Die große Feste Frostheims ist keiner Sippe zugeordnet, sondern wird vom Jarl und seiner Familie bewohnt.

Südlich von Trutzheim bis zur Südküste erstreckt sich das Gebiet der Celden, in deren Gebiet das Celdengebirge und der Het Berg liegen. Von dort aus fließt der Froststrom über das Gebiet der Skanden in die Eisbucht.
Im Süden verfügen die Celden über einen Großteil der Eishöhen, in welchen Stein und wertvolle Erze abgetragen werden.

Die Skanden besitzen das größte Gebit im mittleren Osten der Insel. Im Nordosten haben sie Zugang zur Feuerebene mit ihren Geysieren, der anliegenden Salzherstellung (Salz aus Meerwasser) und fruchtbaren Anbaugebieten. Im Süden haben sie Zugang zu den Eishöhen.

Ganz im Osten leben die Gelenn, welche nur beschränkt über Zugang zu der Feuerebene und den Eishöhen verfügen.



weitere Inseln 

Frostheim besteht nicht nur aus der großen Hauptinsel, sondern auch aus kleineren Inseln, welche oftmals in eine wirtschaftliche oder kulturelle Richtung spezialisiert sind. Ein Beispiel ist die Insel der sehenden Steine, auf welcher Gäste empfangen werden und der Allthing stattfindet.
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