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 Ein Bauernleben

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Fingal Thorwinson
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BeitragThema: Ein Bauernleben   Do Okt 03, 2013 11:48 pm

OT: Dieser Thread ist nur für Forencharaktere gedacht. Ich möchte ein wenig das Leben eines typischen Frostheimers verdeutlichen bzw. mit jenen, die gerne hin und wieder etwas unverbindlich Schreiben, einfach etwas kreativ tätig werden. Aktiv gespielte Charaktere sollen hier daher nicht auftauchen.

Wo: Ein kleines Dorf in der Nähe der Stadt Skanden namens Aldsvik
Sonstiges: Mitspieler schreiben bitte nur einfache Charaktere. Mächtige jeder Art werde ich notfalls als SL einbringen.



Die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen, als Ragnar Bjornsson aus seinem Haus in den Hof trat, den die sechs Häuser seines Dorfes bildeten und in dessen Mitte ein Brunnen stets frisches Wasser bereit hielt. Vor drei Sommern hatte er das Haus und das Nutzungsrecht für ein paar Hufen Land von seinem Vater geerbt und lebte seitdem mit seinem Weib Algud Flokisdottir, den zwei Söhnen Sven und Gunnjorn, sowie seiner Mutter Raforta Tryggvarsdottir in dem Haus, an dessen Nordende er ein paar Rinder und Schafe, die dem ganzen Dorf gehörten, im Stallteil hielt. Dazu kam Olav Ulfsson, ein Thraell, der durch Verschuldung an Ragnar gebunden war.

Ausgiebig gähnend umrundete Ragnar wie jeden Morgen einmal das Haus, wobei er die Stalltüren öffnete und das Vieh ins Freie entließ, und sich mit kaltem Brunnenwasser wusch. Langsam kam der erste Frost und die Felder mussten endgültg abgeerntet und die Erträge im Dorfspeicher eingelagert werden. Er hoffte inständig, dass der kommende Winter nicht so hart würde wie der letzte, in welchem das Dorf zwei Kälber und einen Großteil der Schafe verloren hatte. Ein weiterer solcher Verlust würde bedeuten, dass entweder die Steuer nicht gezahlt werden konnte oder aber von den notwendigen Vorräten gezahlt würde. So oder so, das nächste Jahr würde dann noch härter werden. Schon jetzt wusste Ragnar nicht, wie er seine Sippe und die Dörfler, für die er als Ältester verantwortlich war, durch den Winter bringen sollte.

Zum Abschluss seines Rundganges holte Ragnar einige Hacken und Sensen aus einer kleinen Hütte hinter dem Haus. Sven, der ältere der 12 und 14 Sommer zählenden Brüder war bereits wach und erleichterte sich in einer Grube etwas abseits, als Ragnar ihn sah. "Weck deinen Bruder, Sven! Wir müssen heute die letzte Ernte einbringen!", rief er seinem Sohn zu und verstaute das Werkzeug auf einem Karren. 




Algud war kurz nach ihrem Mann aufgestanden und hatte sogleich das nur noch leicht glimmende Holz an der Feuerstelle mit neuen Scheiten entfacht. Im Topf darüber köchelte noch leicht die Dauersuppe, in der die Reste vergangener Mahlzeiten für abends warm gehalten wurden. Zum Frühessen gab es wie immer einen Kanten Brot mit etwas Käse, die sie in ein Leinentuch gewickelt Ragnar und den Söhnen auf das Feld mitgeben wollte. Während sie im Stall mit dem Ausmisten anfing, bemerkte sie nicht, wie Sven das Haus verlassen hatte. Dafür erwischte sie Gunnjorn, wie er wieder einmal im Stroh schlief. "Wach auf, dein Vater ist wieder früh auf den Beinen!", sagte sie mit ihrer sanften Stimme und stieß ihren Sohn sanft mit der Harke an. "Und nimm den Brotbeutel mit, es wird ein langer Tag."

Nun war sie mit ihrer Schwiegermutter alleine. Raforta wurde nachgesagt, eine Zwiesprecherin zu sein. Algud glaubte das nicht, vertraute der Alten aber, was Kräuter unnd den einen oder anderen Ratschlag anging.
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