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 Die Munin auf See

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Floki



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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Do Sep 20, 2012 11:51 am

"Ich weiß, dass Thor einen neuen Krieger in seinen Reihen empfangen hat.", meinte Floki, "Ari Thorsteinsson hat mir einen Pfeil aus Valhall geschickt. Ich habe ihn gefunden, als ich das Schiff von unten untersucht habe. Es war einer seiner Pfeile, nur mit einem Goldband und steckte nur leicht im Holz an einer der günstigsten Stellen. Als ich ihn kurz aus dem Blick gelassen habe, war der Pfeil wieder fort. Wo Ari gestorben ist, weiß ich nicht, deswegen habe ich auch Njörd geopfert, falls es ein Kampf auf See war. Und den anderen Hohen gerade am Feuer, auf dass er gut aufgenommen wird."
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Fingal Thorwinson
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Do Sep 20, 2012 11:56 am

Fingal dachte nach. Wie immer bei solchen Nachrichten wurde sein Blick ernst. "Ich kann dir nicht helfen, aber ich kann dir versichern, dass die Götter ein gerechtes Urteil fällen werden. Hier können wir eh nicht mehr tun als unserem eigenen Weg zu folgen.", sagte er und trank sein Horn leer, um es wieder mit goldenem Met zu füllen. Den ersten Schluck gab er den Göttern, dann reichte er das Horn Floki.
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Do Sep 20, 2012 12:06 pm

Floki nahm das Horn dankend an. Er hob es mit den Worten "Für dich, Ari" und nahm einen Schluck in den Mund und spuckte den halben erneut in die Flammen, bevor er herunterschluckte. "Auf dass du nie wieder in Gegenden kommst, in denen es keinen Met gibt", lachte er danach, in Gedanken an die Geschichte, wie Ari in einem Land zum Handeln war, in dem es keinen Alkohol gab. Bei dem Gedanken an die Geschichte musste er grinsen und gab das Horn an Fingal zurück, da er meinte, dass der Hersir wenn schon nicht der zweite Schluck zumindest den dritten Schluck bekommen sollte.
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Fingal Thorwinson
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Do Sep 20, 2012 12:08 pm

Fingal trank einen großen Schluck und hob dann das Horn. "Auf Ari, möge er nie vergessen werden!", sagte er und reichte das Horn im Sonnenlauf weiter. "Sag, Floki, was gibt es weiter zu berichten?"
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Do Sep 20, 2012 12:18 pm

Für Floki war es nun genug über seinen verstorbenen Nachbarn und Freund der Familie zu reden. Die Götter hatten Ari bereits aufgenommen, ansonsten hätte er nie den Pfeil schicken können. Also begann er über seine Inspektion des Schiffes zu berichten: "Bei dem Rundgang an Bord hab ich mir die üblichen Stellen angesehen, die am meisten abnutzen. Alles in allem ist das Schiff in gutem Zustand. Wir könnten an den Seiten ein wenig nachbessern oder später, wenn Bedarf ist. Der Rumpf ist erstaunlicher Weise in sehr gutem Zustand, aber den würde ich auf jeden Fall ausbessern, wenn wir wieder in Frostheim sind. Solange wird er auf jeden Fall noch halten."
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Fingal Thorwinson
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Do Sep 20, 2012 12:22 pm

"Kümmere dich um die Arbeiten, während ich mit einigen anderen in Goldbräu bin. Nach Frostheim werden wir länger nicht kommen. Wir werden schon bald in Richtung Larhgo aufbrechen und das Neujahr begehen. Danach wird sicher auch einiges passieren, ehe wir auch zum Yorkfeuer kommen.", antwortete Fingal und nahm das Horn wieder an, als es seine Runde beendet hatte. Er trank das Horn leer und legte es zur Seite. "Außerdem werden dieHolzvorräte in Frostheim mager sein oder zu teuer. Da sind die Mittellande doch ein weitaus besserer Hafen."
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Do Sep 20, 2012 12:31 pm

Floki nickte kurz. In Gedanken ging er schon die Holzmenge und die Zeit durch, die für die Arbeiten gebraucht werden würde. Der Rumpf wird noch warten können. Sei es bis zum Neujahrsfest in Largho oder gar bis zum Yorkfeuer. Floki hatte seine innere Liste geschrieben, sagte aber nichts. Stattdessen guckte er in die Runde und sah das Horn schon wieder in seine Richtung wandern.
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Fingal Thorwinson
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Fr Sep 21, 2012 8:25 pm

Erst als es allmählich dämmerte ging Fingal in sein Zelt und legte sich Schlafen. Er hatte einiges getrunken und war kurz davor, sich sein Essen durch den Kopf gehen zu lassen. Einige der Männer, die an den Feuern gesessen hatten, blieben noch auf oder waren schon längst. Aber es standen auch einige auf, die nun die Wache übernahmen.
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Sa Sep 22, 2012 6:15 am

Floki war bei jeder Runde dabei gewesen, doch hatte das keine Auswirkung auf seinen Zustand gehabt. Als Fingal sich in sein Zelt begab, saßen nur noch Floki und zwei andere am Feuer. Einer von ihnen war Olaf. Er beobachtete Floki, der einfach weiter trank und nach einer Weile den Kopf sinken ließ, die Augen geöffnet, und nicht mehr wirklich ansprechbar war. Olaf versuchte es "Na Floki, zu tief ins Horn geguckt?" Als Floki nicht darauf einging, begann er, sich Sorgen zu machen und stand auf, um zu Floki zu gehen und zu gucken, ob alles in Ordnung sei.
Ohne den Blick wieder zu heben, fing Floki an zu lachen, als Olaf schon halb um das Feuer herumgegangen war: "Mach dir keine Sorgen um mich. Du erinnerst dich noch an den Pfeil, den ich dir heute Mittag gegeben habe?" Olaf blieb stehen. Den Pfeil hatte er inzwischen verdrängt, erinnerte sich aber sofort wieder dran. Flokis Opfer hatte er nicht mitbekommen, da er mit ein paar anderen den Strand befestigt hatte. "Der Pfeil ist auf wundersame Art verschwunden. Kennst du noch Ari Thorsteinsson?", fragte Floki weiter. "Wusstest du, dass der Pfeil heute ein Pfeil von ihm war?" Olaf verstand und setzte sich in einer eher unfreiwilligen Bewegung. "Genau. Der Pfeil kam direkt aus Valhall." Olaf musste schlucken. Er hatte einen Gegenstand aus Valhall in den Händen gehabt.
"Als ich beim Yorkfeuer in Largho war, hat einer der Hornwaller, Tryggur Olafson ist sein Name, von einer Zwischenwelt zwischen uns und den Asen erzählt, in der sich Menschen und Asen treffen können. Der Met und der feste Glaube an die Asen würden den Weg bereiten. Ich bin gerade auf der Suche nach dem ersten Schritt auf diesem Weg. Ich möchte mich von Ari verabschieden. Wenn ich hier nachher noch in der Sonne sitze, bring mich einfach in den Schatten und gib mir immer wieder etwas Wasser, aber versuch nicht, mich zu wecken, außer es sieht so aus als würde ich nicht mehr aufwachen oder einfach nur vom Alkohol niedergestreckt sein."
Nun hob Floki den Kopf und man konnte ein Grinsen sehen, das von Lokis List gezeichnet war. Er hatte einen Plan und würde sich über Kurz oder Lang nicht davon abbringen lassen. Olaf bestätigte, dass er tun würde, worum Floki ihn gebeten hatte, unter der Voraussetzung, dass Olaf aufpassen würde, dass es Floki die ganze Zeit über gut gehe. Und so wurde es gemacht.
Bald schon war Floki am dahinsinken in eine Welt, die nicht die Welt der Menschen war. Olaf passte weiter auf ihn auf und kontrollierte immer wieder die Temperatur von Floki und dass er atme. Als die Sonne so hoch stand und soweit wärmte, dass es in der Sonne zu heiß werden würde, schaffte er Floki mit der Hilfe eines anderen in den Schatten. Immer wieder gab er ihm zwischendurch Wasser.
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Sa Sep 22, 2012 11:56 am

Als Floki den Weg fand, fühlte es sich an als würde er einen Abhang herunter rutschen. Die Farben verschwanden, Formen wurden zu Rauchschwaden und setzten sich nach einiger wieder Zeit zusammen. Floki fing an, zu Loki zu beten, dass er dies hier überleben würde ohne dass ihm etwas geschehe und sah, dass das Gefühl nicht von irgendwo herkam. In dieser Welt fiel er wirklich gerade einen Abhang hinunter und sah bereits den Boden und dort einen Mann in grüner, kurzarmiger Tunika, gelbem Umhang und roter Hose im Warägerschnitt stehen. Der Mann grinste Floki an und hob die Arme, als würde er Floki auffangen wollen und Floki begann, langsamer zu werden, bis Loki ihn aus der Luft pflückte wie einen Apfel vom Baum.
Alles um Floki herum dreht sich und er setzte sich erst einmal. Loki kommentierte das mit einem vergnügten „Zu viel gesoffen, wie?“ - „Ich bin nur nicht fürs Fliegen gemacht“, gab Floki zurück. „Das ist wahr“, war Lokis kurzer Kommentar mit einem hämischen Grinsen. Er nahm seinen Umhang ab und legte ihn Floki um. „Hier ist es kälter als am Strand“, meinte Loki nur und zog den immer noch benommenen Menschen ohne Anstrengung in die Höhe. „Bevor du fragst: Ari wirst du hier nicht sehen können, aber ich kann dir versichern, dass er gerade an einem erbaulicheren Ort ist als du.“, meinte der Gott gelangweilt. „Ich kann dir zeigen, wie er die Stufen erklommen hat und sagen, dass er als ehrenvoller Händler gestorben ist, der gestorben ist, als er seine Waren verteidigt hat; auf dem Markt.“ Floki legte sein Gesicht in Falten. „In manchen Ländern ist es nicht erwünscht, dass man sein Wort hält. Lieber soll ein ehrlicher Händler von Gefolgsleuten eines Mannes beraubt werden, der in seinem Leben noch nie eine mannhafte Tat vollbracht hat. Ich hab ihm ein Zeichen geschickt, aber er hat es wohl nicht gemerkt. Gegen die Macht des Schicksals ist niemand gerüstet. Höchstens gegen Gegner kann man sich rüsten. Das Schicksal ist weder Freund noch Feind. Es ist halt einfach. Dir würde es auch nichts nützen, wenn du die Nornen umbringen könntest. Aber jetzt solltest du wieder gehen. Hier hol ich mir noch den Tod.“, meinte Loki, wobei er den letzten Satz mit einem leichten Lachen vollendete, "Und ich habe noch anderes zu tun", ergänzte er. Er nahm Floki den warmen Mantel wieder ab und winkte ihm zum Abschied, bevor er ohne Umwege in die Ferne wandelte. Wieder begann sich alles in Rauchschwaden aufzulösen und Floki drehte sich der Magen halb um.

Viel zu erschöpft, um vollständig aufzuwachen, öffnete er kurz die Augen, nickte Olaf zu und schlief sofort danach ein.
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Sa Sep 22, 2012 7:06 pm

Als Fingal aus dem Zelt kam sah er nur noch, wie Floki wieder einschlief und dachte sic wenig dabei. Floki schlief immer lang und hatte wohl wieder lange getrunken, eher er wohl am Zelt vorbei an die Stelle gewankt war, an der er nun lag. Ohne die Szene weiter zu beachten fachte er das Feuer wieder an und hängte das Grillrost darüber. Als das Feuer wieder ordentlich brannte, legte er ein par Würste und Fleisch auf. Dann schenkte er sich ein Leichtbier in sein Horn und frühstückte.
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Sep 26, 2012 11:57 am

Olaf blieb bei Floki sitzen und fing an zu dösen. Fast stündlich wurde er wach und war erstaunt, als er beim vierten Aufwachen einen vergnügten Floki sah, der gerade dabei war, mit ein paar anderen im Schatten Hnefatafl zu spielen. Die sonst übliche Durchdachtheit der Züge fehlte zwar - er spielte ohne lange nachzudenken - doch war sein Spiel von Finten und Fallen geprägt. Neben Floki lag sein Schafshorn, aus dem er nur zu besonderen Anlässen trank. Im Moment war es mit Lättöl gefüllt. Als er Olaf bemerkte, sagte er "Ich wollte dich ausruhen lassen. Das war bestimmt ne anstrengende Nacht für dich!" - "Aufpassen musste man auf dich! Liegst da stundenlang wie leblos und die einzigen Lebenszeichen sind ab und an gepfefferte Furze und leises Schnarchen!", entgegnete Olaf, der sich übertölpelt fühlte. "Siehst du? Deine Beschäftigung war viel anstrengender als meine. Zum Glück musste ich das Gefurze nicht ertagen!", war Flokis ruhige Antwort. Die kleine Gruppe um die Hnefatafl begann in ein Lachen zu verfallen, in das Olaf nach kurzer Zeit einstimmte.
Diese Runde gewann er nach kurzer Zeit, sowie die nächste, doch in der dritten Runde musste Floki sich geschlagen geben und nahm das auch zum Anlass, sich nochmal wieder hinzulegen, klagte er seit der Mitte der zweiten Runde über Kopfschmerzen. Noch leicht torkelnd stand er auf, um sich noch zu erleichtern und sich anschließend wieder zum Dösen hin zu legen.


OT: Bin übers Wochenende in Stockholm. Ich werde also erst in der nächsten Woche wieder Antworten können.
Schönes Wochenende euch!
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mo Okt 01, 2012 3:06 am

Am Mondtag vor der geplanten Anreise nach Goldbräu herrschte reges Treiben im Lager der Frostheimer. Fingal hatte befohlen, dass am Abend alles abgebaut sein sollte und hatte Floki angewiesen, das Schiff schlachtbereit zu halten, da er noch nie in diesem Gewässern gesegelt war und von Piraten und Bretonen gehört hatte.

Während die Mannschaft die Zelte und den Proviant wieder verlud, saß Fingal an Deck und spielte Hnefatafl gegen sich selbst.
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 1:54 am

Einige Stunde später segelte die Munin in die Abenddämmerung. Fingal hatte dem Steuermann befohlen, welche Bucht er anlaufen wollte und die Krieger angewiesen, dort ein befestigtes Lager mit Erdwällen zu errichten. Für den Weg nach Goldbräu hatte sich der Hersir nur für eine kleine Gruppe als Begleitung bestehend aus seinem Bruder Sven, seinem Huskarl Lasse, den Goden Bernurd und einen stämmigen Krieger namens Ingrimm entschieden. Er wollte nicht den Eindruck einer Invasion erwecken. Floki sollte den Befehl auf der Munin erhalten und Waffendrill durchführen für den Fall, dass Fingal und seine Gruppe bei der Rückkehr verfolgt würden.

Da alles seinen Gang ging, rief Fingal Floki zu sich.
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 2:09 am

Floki war gerade mit einer kleinen Gruppe unterwegs, um die Wälle zu überprüfen. Es war sehr gründlich gearbeitet worden und es gab keinen Bedarf auszubessern. Der Graben war an der richtigen Stelle und es wurden sogar kleine Wachtürme gebaut, um das Gebiet besser überwachen und mögliche Angreifer frühzeitig dezimieren zu können. Floki kam gerade durch das Tor, als Fingal auf ihn zu kam.
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 2:12 am

Fingal führte Floki etwas abseits und setzte sich auf einen gestürzten Baumstamm. "Wir müssen die nächsten Wochen planen.", sagte er und wies dem Bootsmann einen Platz neben sich. "Ich habe einige unangenehme Gerüchte gehört, die vielleicht die restliche Mannschaft treffen könnten, wenn wir aus Goldbräu fliehen müssen."
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 2:31 am

Floki nickte kurz und antwortete: "Unsere Wallanlagen werden im Notfall einiges aushalten." Er überschlug die Anzahl der Besatzung, "Ein Angreifer müsste schon mehr als hundert schwer gepanzerte Männer mitbringen, um uns zu überwinden. Und im schlimmsten Fall wird das Schiff immer in möglichst seetüchtigem Zustand sein, während wir es reparieren und ausbessern. Holz genug gibt es hier ja."
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 2:33 am

"Unsere Gäste haben von Ratten berichtet, die menschengroß sind.", erzählte Fingal. "Und wenn das stimmt, werden Wälle nicht viel nützen."
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 2:41 am

Floki dachte an die Erzählungen über Nyland, die er während den Tagen um das Yorkfeuer gehört hatte. Menschengroße Ratten.... "Das wird bestimmt eine gute Handelsware abgeben das ganze Fell", scherzte Floki. "Weißt du, ob diese Viecher irgendwelche Schwächen haben? Haben sie Angst vor Feuer oder irgendetwas in der Richtung?" Floki mochte den Gedanken nicht. Ratten versammeln sich immer in großen Rudeln, sind flink und wären in Menschengröße wirklich unangenehme Gegner.
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 2:49 am

"Fell brennt.", meinte Fingal kurz. "Mehr weis ich auch nicht."
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 2:54 am

"Vielleicht könnten wir einen Brandwall errichten, um unsere Abreise zu sichern. Oder wir wenden den guten alten Schildwall an."
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 2:57 am

"Entscheide du, ich werde mit laufen beschäftigt sein, wenn es zu einer Flucht kommt.", sagte Fingal, griff in seine Gürteltasche und holte ein paarNüsse hervor. "Auch?" Er hielt Floki die offene Hand mit Nüssen hin.
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 2:59 am

"Gerne", meinte Floki und nahm sich eine Nuss.
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 4:30 am

Fingal blickte über die Erdwälle hinweg in den nahegelegenen Wald. Fast 100 Meter lagen zwischen diesem und dem Lager. "Lass nachts Fackeln rund um das Lager aufstellen, möglichst dicht bei den Bäumen.", sagte er. "Entweder, es schreckt Ratten ab, oder ihr seht sie früher."
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 8:31 am

Floki nickte nur und so wurde es dann gemacht.
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Fingal Thorwinson
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BeitragThema: Re: Die Munin auf See   Mi Okt 03, 2012 8:35 am

Als es Zeit wurde, dass due Gruppe aufbrach, setzte Fingal sich an die Spitze, gefolgt vom Gepäckwagen und den übrigen Kameraden. Die Sonne schien auf sie herab und wärmte ihnen den Rücken. Der Hersir trug seine volle Brünne, nur der Helm war mit dem Riemen am Sattel befestigt. Ebenso der Schild und eine einfache Kriegsaxt. Seine übrigen Waffen waren auf dem Karren verstaut.

Am Thorstag kam das Dorf Goldbräu in Sicht. Es bestand nur aus wenigen Häusern. Etwas abseits fand die Grupe eine Lichtung, auf welcher sie das Lager aufbauten.
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